Grönland: Bundeswehr-Einsatz im neuen Kalten Krieg
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Ein Gespräch über die Zukunft der Arktisinsel zwischen Dänemark und den USA brachte keine Annäherung. Nun sendet die Bundesregierung ein deutliches Signal an Washington.
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Der Investor Christian Angermayer wirbt um Verständnis für die Positionen der US-Regierung. Sich auf seine Argumente einzulassen, ist zumindest ein spannendes Gedankenexperiment.
Der Konflikt zwischen den USA und Dänemark dürfte keineswegs beigelegt sein. Helfen können jetzt Fähigkeiten, in denen Brüssel ganz groß ist: Verschleppen, verschleiern, verkomplizieren.
Keine Invasionsdrohung mehr und keine Strafzölle: Trump ist offenbar zufrieden mit einer Kompromissidee des Nato-Generalsekretärs. Dabei enthält die kaum Zugeständnisse an die USA.
Die Angst vor einem Handelskrieg hat die US-Börsen ins Minus gedrückt. Aus europäischer Sicht ist das eine gute Nachricht – auf Aktienkurse hört der US-Präsident eher als auf Verbündete.
Wirksamer als Gegenzölle: Eine noch nie genutzte EU-Verordnung ermöglicht Strafmaßnahmen, die US-Unternehmen wirklich wehtun würden. Doch zunächst setzt Europa auf ein anderes Instrument.
Der US-Präsident ist schon mit Vielem durchgekommen. Die Zoll-Drohung gegen Deutschland und andere Staaten könnte nun einen Wendepunkt markieren. Entscheidend ist die Stimmung in den USA.
Die Bundeswehr ist unterwegs nach Grönland – der Verteidigungsminister bestreitet einen Zusammenhang mit den gescheiterten Gesprächen in Washington. Er glaubt nicht an eine US-Annexion.
Ein Gespräch über die Zukunft der Arktisinsel zwischen Dänemark und den USA brachte keine Annäherung. Nun sendet die Bundesregierung ein deutliches Signal an Washington.
Lange hat sich die AfD schwergetan mit einer Position in Sachen Venezuela. Jetzt geht die AfD-Vorsitzende in die Offensive – mit einer Gleichsetzung, die viel über ihre Partei verrät.
Die SPD fordert eine Reform der Erbschaftsteuer: Für große Firmenvermögen sollen weniger Ausnahmen gelten. Kleinbetriebe könnten sich sogar besser stellen. Aus der Union kommt Kritik.
Der Autokonzern mit einer Zulassung für echtes autonomes Fahren will das System vorerst nicht mehr anbieten. Dahinter steht eine BWL-Logik, nach der wir immer noch in Höhlen hausen müssten.
Präsidentensohn Eric Trump sieht im Handelsblatt-Interview „30 Leute, die es könnten“ als Nachfolger für seinen Vater. Längst hängt die Zeitenwende in den USA nicht mehr an einer Person.
Eine Partie Tennis mitten im Berliner Stromausfall bringt den Regierenden Bürgermeister in Bedrängnis. Einmal mehr zeigt sich: Katastrophen formen politische Karrieren – oder zerstören sie.
Erst der Waffenstillstand, dann reden wir über einen Bundeswehr-Einsatz zu dessen Absicherung: Diese deutsche Linie hat der Kanzler gestern aufgegeben. Und er kann sich noch mehr vorstellen.
CSU-Pläne: Ökonomen warnen vor Abschiebeoffensive / Trump-Weltordnung: Das Comeback von Carl Schmitt
Ausgerechnet ein Vordenker des Nationalsozialismus erlebt derzeit eine Renaissance als Welterklärer: Wie der Staatsrechtler Carl Schmitt dabei helfen soll, Trumps Politik zu verstehen.
Die US-Aktion gegen Venezuelas Präsidenten raubt uns eine der wenigen Gewissheiten, die wir in Bezug auf Donald Trump zu haben glaubten. In der US-Außenpolitik scheint jetzt alles möglich.
In den Chefetagen der deutschen Wirtschaft geht es erstaunlich gelassen zu. Vermutlich haben sich Viele an die Dauerkrisen gewöhnt und sind deshalb gut gewappnet.
Handelskriege, Zolldrohungen und die Angst vor einer KI-Blase konnten die Märkte in diesem Jahr kaum verunsichern. Vor allem eine Region war dabei überraschend erfolgreich.
Einige Branchen blicken vorsichtig optimistisch auf das nächste Jahr. Dennoch wollen viele Unternehmen weiter Personal abbauen – wenn sie sich trauen.
Die Wirtschaft lahmt, der Standort kränkelt. Doch es gibt auch viele gute Nachrichten aus der Wirtschaft. Etwa für den deutschen Export und ein einst kriselndes Unternehmen.
Immer mehr Gründer zieht es weg von Europa in die USA. Sie suchen dort die Nähe zur Zukunft - vor allem zu den nachgefragtesten Start-ups und dem großen Geld.
Europa fällt es schwer zu realisieren, dass alte Gewissheiten nicht mehr gelten. Doch im neuen Jahr wird entscheidend, wer sich an die neue Welt anpassen kann.
Eigentlich sollte sich die Industrie nach und nach von China emanzipieren. Doch die günstigen Chips aus Fernost sind einfach zu verführerisch für die deutsche Autobranche.
Brüssel beschließt das Aus des Verbrenner-Aus und die deutsche Autobranche jubelt. Doch schon jetzt verliert sie mit ihrer fossilen Strategie weltweit stetig Marktanteile.
Die USA und Europa haben der Ukraine gestern weitreichende Sicherheitsgarantien versprochen – bis hin zu multinationalen Truppen. Doch das letzte Wort hat immer noch Wladimir Putin.
Der deutsche Chemiekonzern hat sich mit dem Kauf von Monsanto milliardenschwere Klagen aufgehalst. Doch mittlerweile zeigt sich auch, welche Macht Bayer damit erhalten hat.
Auch an deutsche Polizeibehörden liefert die US-Firma Palantir Fahndungssoftware. Im Handelsblatt-Interview schwingt ihr Chef verstörend rechte Sprüche. Ist die Firma ein Sicherheitsrisiko?
Vor zehn Jahren wären sie fast aus dem Euro geflogen, jetzt haben die Griechen gute Chancen, das Ministergremium der Währungsunion zu leiten. Wenn das möglich ist, was dann noch alles?
Russland rückt militärisch vor, die USA haben die Seiten gewechselt, die Europäer können oder wollen militärisch nicht mehr helfen. Warum sollte sich Moskau jetzt auf Kompromisse einlassen?
Der Kanzler lehnt sich mit einem Bekenntnis zu stabilen Kassenbeiträgen gefährlich weit aus dem Fenster. Denn schon zum Jahreswechsel drohen Erhöhungen.